Tarifvertrag igz zerspanungsmechaniker

Tarifvertrag igz zerspanungsmechaniker

Solange der Rechtsstatus einiger CGB-Mitgliedsverbände und ihr Rechtsanspruch auf Abschluss von Tarifverträgen vor Gericht angefochten werden, ist es unwahrscheinlich, dass die von ihnen abgeschlossenen Tarifverträge im Agenturarbeitssektor eine große Akzeptanz finden werden. Die wichtigsten Arbeitgeberverbände haben sich bisher für Verhandlungen mit dem DGB entschieden, aber es bleibt abzuwarten, welches der verschiedenen Tarifpakete die breiteste Tarifabdeckung erhält. Beide DGB-Tarifverträge sehen eine 35-Stunden-Woche vor, was zu einer Regelarbeitszeit von 151,67 Stunden im Monat führt. Die tatsächliche Arbeitszeit der Mitarbeiter wird entsprechend der tatsächlichen Wochenarbeitszeit im Anwenderunternehmen geregelt. Unterschiede zwischen der Standardarbeitszeit und den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden werden in Form von Zeitgutschriften in einem individuellen Arbeitszeitkonto (Arbeitszeitkonto) eingespart. Während die DGB-BZA-Vereinbarung die Einsparung von maximal 230 Stunden zulässt, beträgt die Grenze im DGB-iGZ-Vertrag 150 Stunden. Die Arbeitnehmer haben das Recht, sich für solche Stunden eine Auszeit zu nehmen. Die DGB-BZA-Vereinbarung ermöglicht zudem die Zahlung einer bestimmten Anzahl von Eingesparten in bar. Am 29. August 2007 schlossen die IG Metall und adecco eine Vereinbarung, die nur für adecco-Beschäftigte gilt, die Audi zugeordnet sind.

Sie sieht vor, dass die betroffenen Leiharbeiter einen Lohn in höhe erhalten, der dem im Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie festgelegten Lohnniveau entspricht. Am 21. April 2008 schlossen die IG Metall und 16 Zeitarbeitsfirmen eine ähnliche Vereinbarung, die für Leiharbeiter bei BMW gilt. TAW ist nur nach den Bestimmungen des AÜG legal. Tarifverträge regeln spezifische Lohn- und Arbeitsbedingungen. Betriebsvereinbarungen können auch betriebsspezifische Vorschriften für den Einsatz von Leiharbeitnehmern enthalten. Nach der DGB-BZA-Vereinbarung wird die Leistungsanforderung für urlaubs- und Weihnachtsgeldab 1. Januar 2006 auf sechs Monate reduziert. Diese Verringerung dieser Dienstleistungsanforderung ist von besonderer Bedeutung, da nach statistiken über Leiharbeit (für Juni 2002) etwa zwei Drittel der Leiharbeitnehmer für eine Dauer von weniger als drei Monaten beschäftigt sind. Nach beiden Vereinbarungen ist den Arbeitnehmern im ersten Beschäftigungsjahr kein Urlaubsbonus zu zahlen. Im zweiten Beschäftigungsjahr soll ein Urlaubsbonus von 150 Euro gezahlt werden. Im dritten und vierten Jahr erhöht sich dieser Bonus auf 200 EUR und ab dem fünften Beschäftigungsjahr beträgt der Anspruch 300 EUR.

Teilzeitbeschäftigte erhalten entsprechend reduzierte Zahlungen. Für den jährlichen Weihnachtsbonus gelten die gleichen Vorschriften und Zahlungen. Erstens fallen Leiharbeitnehmer und Festangestellte im Nutzerunternehmen unter unterschiedliche Tarifverträge. Zweitens: Wenn ein Tarifvertrag die Dauerbeschäftigten im Nutzerunternehmen nicht abdeckt, werden die Arbeitsbedingungen auf der Grundlage individueller Arbeitsverträge festgelegt. Daher profitieren Leiharbeitnehmer nicht von zusätzlichen Vorteilen, die vom Benutzerunternehmen angeboten werden. Es wird ein Benotungssystem mit neun Skalen eingerichtet, das von einfachen, sich wiederholenden Arbeiten reicht, die nicht viel Ausbildung erfordern (Skala 1), bis hin zu einer Arbeit, die einen Hochschulabschluss und mehrjährige Berufserfahrung erfordert (Skala 9). Die Skala 4 umfaßt qualifizierte Arbeiten, die eine dreijährige formale Ausbildung erfordern. Die genauen Definitionen unterscheiden sich im Detail zwischen den BZA- und den iGZ-Vereinbarungen. Die Mitarbeiter werden in den verschiedenen Besoldungsgruppen nach den Hauptanforderungen der Arbeit gruppiert, die sie im Benutzerunternehmen erledigen sollen.

Wenn sie eine Arbeit ausführen, die eine höhere Qualifikation für einen bestimmten Zeitraum erfordert, erhalten sie für diese Zeit einen Bonus, der der Differenz zwischen dem Standardlohn des Arbeitnehmers und der betreffenden höheren Lohnskala entspricht. Gemäß dem Tarifvertrag mit BZA ist dieser Bonus nur dann zu zahlen, wenn die Arbeit, die eine höhere Qualifikation erfordert, mehr als sechs Wochen dauert.