Flächenbeschilderung Streuobstwiesen

Im Rahmen des Schlaraffenburger Streuobstprojektes werden über 600 Streuobstwiesen mit mehr als 12.000 Obstbäumen am Bayerischen Untermain bewirtschaftet. Die Schlaraffenburger Streuobstagentur bewirtschaftet davon ca. 100 Flächen mit 2.500 Bäumen. Die Flächen werden nach Bioland-Richtlinien und nach Naturschutzkriterien bewirtschaftet. Im Vordergrund stehen bei der Pflege:

• der Erhalt von alten Höhlenbäumen als Lebensraum für Vögel u.a. Tiere

• die Anlage von Sonderstrukturen als Rückzugsgebiete (z.B. Totholzhaufen)

• die Nachpflanzung von Obstbäumen zum langfristigen Erhalt des Bestandes

• ein insektenfreundliches Mäh- und Mulchkonzept

 Mit der Förderung durch die Stiftung soll folgendes umgesetzt werden:

Alle Streuobstflächen, die von der Schlaraffenburger Streuobstagentur im Rahmen des Streuobstprojektes Landesbundes für Vogelschutz (LBV) bewirtschaftet werden, sollen beschildert werden (ca. 120). Ebenso etwa 100 Flächen von Teilnehmern auf freiwilliger Basis.

Aufklärung über ökologische Bewirtschaftungsmethoden (Totholz und Altgrasstreifen gelten bei vielen noch als unordentliche Bewirtschaftung)

  • Information der Bevölkerung über den Wert der Streuobstwiesen und Info über ökologische Details (ggf. über QR-Code)
  • Markierung der von Schlaraffenburger bewirtschafteten Flächen (Bei Bewirtschaftungsproblemen, für Rückfragen usw., zur Markierung für Pflege- und Ernteeinsätze)
  • Aufruf an die Passanten, ihre Flächen ebenfalls zu verpachten, falls sie sie nicht selbst bewirtschaften
  • Darstellung des hohen Stellenwerts der Schlaraffenburger Flächen in der Streuobstkulisse in Stadt und Landkreis
  • Werbung für den LBV, das Schlaraffenburger Projekt und die Streuobstprodukte.

Wir fördern dieses Projekt mit 3.500 Euro.